QuelleOpen Data Kanton Basel-Stadt, Datensatz 100214Datensätze
566
0
Werke gesamt
KiöR + KuB, Kanton Basel-Stadt
0
Kunst und Bau
In/an öffentlichen Gebäuden
0
Kunst im öffentl. Raum
Auf der Allmend
0
Rückbauten erfasst
5.7% des Bestands seit 1872
Modul 01
Dichte im Vergleich - Basel und Zürich
Werke im öffentlichen Raum pro 1'000 Einwohner:innen. Grundlage: Kanton Basel-Stadt (100214, 566 Werke) und Stadt Zürich, öffentliche Kunst (KIOER+KUB, 1'527 Werke).
Kanton Basel-Stadt
2.69
Werke pro 1'000 Einw. - 566 Werke / 210'529 Einw. (Ende 2025)
Stadt Zürich
3.38
Werke pro 1'000 Einw. - 1'527 Werke / 452'421 Einw. (Ende 2025)
Befund:Zürich weist eine rund 26% höhere Dichte an öffentlicher Kunst pro Kopf auf als der Kanton Basel-Stadt. Die Vergleichsbasis unterscheidet sich jedoch: Basels Zahl bezieht sich auf den gesamten Kanton (inkl. Riehen und Bettingen), Zürichs Zahl auf die Stadt allein - ein direkter Vergleich ist daher indikativ, nicht bereinigt.
Modul 02
Wo steht Basels Kunst?
Automatisierte Zuordnung der Standortbeschreibung zu Gebäude-/Ortstypen (Schlüsselwortanalyse, Basel-spezifisch - kein Materialfeld in den Basler Daten, anders als bei der Materialanalyse der Zürcher Seite).
Befund:228 von 566 Werken (40.3%) befinden sich an Schulhäusern - der mit Abstand grösste Einzelbereich. 131 Werke (23.1%) stehen im freien öffentlichen Raum (Allmend, Plätze, Strassen). Für 118 Werke (20.8%) liess sich anhand der Standortbeschreibung keine eindeutige Kategorie zuordnen.
Modul 03
Rückbau nach Jahrzehnt der Entstehung
Anteil der Werke pro Entstehungsjahrzehnt, die im Datensatz als zurückgebaut markiert sind. Feld rueckbau existiert nur in den Basler Daten - kein Äquivalent auf der Zürcher Seite.
Befund:Werke aus den 1970er-Jahren weisen mit 25.0% (12 von 48) die höchste Rückbauquote aller Jahrzehnte auf - deutlich über dem Gesamtdurchschnitt von 5.7%. Vor 1950 sind keine Rückbauten erfasst.
Hinweis Rückbau bezeichnet hier eine im Datensatz erfasste Entfernung, nicht zwingend Verlust durch Vernachlässigung oder Budgetkürzung - Gründe (Umbau, Standortverlegung, Abbruch des Trägergebäudes) sind im Datensatz nicht differenziert.
Modul 04
Kunst im öffentlichen Raum - Stadtplan
Geografische Verortung aller 566 Werke im Kanton Basel-Stadt. KiöR: Kunst im öffentlichen Raum, KuB: Kunst und Bau. Fotos direkt in den Marker-Popups, sofern in den Basler Daten vorhanden (566/566 Werke).
566Objekte gesamt
Modul 05
Künstler:innen-Nachweis - SIKART / Wikidata
Abgleich der 211 in den Basler Daten genannten Künstler:innennamen gegen Wikidata, inkl. Verweis auf den SIKART-Lexikoneintrag (SIK-ISEA) wo vorhanden. Werkgewichtet, nicht namensgewichtet.
Abdeckung nach Werkanzahl (566 Werke)
SIKART verknüpft (80.6%, 456 Werke)
Wikidata ohne SIKART (0.9%, 5 Werke)
Mehrdeutig, nicht zugeordnet (3.7%, 21 Werke)
Künstlerkollektiv (1.6%, 9 Werke)
Kein Wikidata-Treffer (13.3%, 75 Werke)
Geschlecht (autoritätsbasiert, 461 Werke)
90.0% / 10.0%
Männlich / Weiblich (415 / 46 Werke)
Lebend / Verstorben (461 Werke)
15.8% / 84.2%
Lebend / Verstorben (73 / 388 Werke)
Befund:Werkgewichtet sind 80.6% des Basler Bestands einer SIKART-verzeichneten Person zugeordnet - deutlich mehr als der namensbasierte Anteil (72.0%), da vielwerkige Künstler:innen häufiger auf Wikidata verzeichnet sind. Unter den zugeordneten Werken beträgt der Frauenanteil 10.0% - tiefer als der namensbasierte Anteil (18.8%), was auf eine geringere durchschnittliche Werkzahl pro identifizierter Künstlerin hindeutet.
Parität - Fehlende Werke
369
So viele weibliche Werke fehlen unter den 461 autoritätsverknüpften Basler Werken, um eine ausgeglichene Geschlechterverteilung zu erreichen. Bezieht sich nur auf den SIKART/Wikidata-abgeglichenen Bestand, nicht auf die gesamte Sammlung (566 Werke).
Methodik - Künstler:innen-Abgleich
Methode
Wikidata-SPARQL-Abfrage, exakter Namensabgleich (Label DE/FR/EN), eingeschränkt auf Personen mit künstlerischem Beruf (Maler:in, Bildhauer:in, Künstler:in, Architekt:in). SIKART-ID via Wikidata-Property P781. Bei mehreren Kandidat:innen für denselben Namen erfolgt keine automatische Zuordnung - diese Fälle gelten als "mehrdeutig" und fliessen in keine Auswertung ein.
Grenzen der Methode
Exakter Namensabgleich - Spitznamen in Klammern oder abweichende Schreibweisen können Treffer verhindern
Kollektive/Duos sind methodisch ausgeschlossen (kein Einzelperson-Abgleich möglich)
Fehlender Wikidata-Eintrag bedeutet nicht Bedeutungslosigkeit der Künstler:in, sondern lediglich fehlende Erfassung dort
Demografische Auswertungen (Geschlecht, Alter, Nationalität) beziehen sich ausschliesslich auf zugeordnete Werke, nicht auf den Gesamtbestand
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